Goethe - Mann - Böll

Aspekte der psychoanalytischen Literaturwissenschaft
mit Interpretationsansätzen zu
Thomas Manns «Der Tod in Venedig»

Kim Hill

für Prof. Dr. Rolf G. Renner
Institut für neuere deutsche Literatur
Universität Freiburg



Indem es sich bei der Literatur primär um Menschen und ihr Denken und Verhalten handelt, befasst sich die Literaturwissenschaft eigentlich immer mit der Psychologie. Darum sollte es keine Überraschung sein, dass wichtige psychologische Theorien aufschlussreich in der Textinterpretation sein können. Eine vorsichtige Anwendung der Psychoanalyse kann in der Literatur wie im Leben sonst unerklärliche Aspekte des Denkens verständlicher machen. Die damit in Verbindung stehenden Fragen über die allgemeine Gültigkeit der Psychoanalyse werden hier nicht behandelt; dies ginge über den Rahmen der vorliegenden Arbeit hinaus.

Dennoch muss eine andere Frage behandelt werden: Ob selbst eine als gültig angesehene Psychoanalyse wesentliche Aussagen über die Literatur ergeben kann. Ein literarischer Text ist nämlich weder ein dynamisch-menschlicher Denkvorgang, noch sind die Handlungen darin an menschlicher Realität gebunden. Trotzdem ist der Text unleugbar das Produkt des Autors, also eines Menschen, auf welchen die Freudsche Theorie durchaus Bezug hat. Das bedeutet, dass man zumindest die Beziehung Autor/Text in Betracht ziehen kann. Ob der Text an sich psychoanalytisch interpretierbar ist, erscheint problematischer.

Ein Einwand wäre, dass die psychoanalytische Literaturwissenschaft literarische Figuren analysiere, bei denen das so entscheidende Unterbewusstsein fehle. Diese Figuren haben keine eigene psychologische Dynamik überhaupt, auf der die herkömmliche Interpretation basiert; sie sind nur Schöpfungen des Autors, aber gerade dadurch entsteht der Bezug zur Psychoanalyse.

Der Autor ist ein Mensch, ist von seiner menschlichen Erfahrung geprägt, und strebt in der Regel eine menschliche Realität an. Wenn literarische Figuren als Darstellungen realer Menschen aufgefasst werden ist die Psychoanalyse nützlich, denn bei diesen Figuren, wie bei den Menschen selbst, kommen rätselhafte Konflikte und Hemmungen, irrationale Sehnsüchten, etc. vor. Wenn sie eine Figur als real behandelt, stellt die psychoanalytische Interpretation einen Bezug zur Realität her. Dies setzt eine psychologische Integrität des Textes voraus, die allerdings nicht bei allen Werken vorhanden ist.

Außer der bewussten Intention des Autors führt ein anderes Faktor zur psychologisch realen Darstellung. Wie jeder andere Mensch hat der Autor einen großen inneren «Katalog» menschlicher Handlungsmöglichkeiten in sich, der aus seinen Lebenserfahrungen entsteht. Dieses gesammelte Wissen wirkt sich auf seinen Text aus (auch auf unbewusste Weise) und resultiert in größerer psychologischen Wirklichkeit. Literarische Figuren sind Wiederspiegelungen von Bruchteilen der Persönlichkeit des Autors.

Jetzt kommen wir auf die Beziehung Autor/Text zurück. In der psychoanalytischen Theorie hängt dichterische Arbeit mit dem Begriff des Tagestraums zusammen, den wir jetzt kurz erläutern. Der Psychoanalyse nach, liegt dem Tagestraum (wie dem Nachttraum) immer eine Wunscherfüllung zugrunde. Im Traum wird die einschränkende Realität aufgehoben; dadurch wird ein «Lustgewinn» erreichbarer, oder vielleicht erst überhaupt erreichbar.

Der «latente Traum» besteht aus vorwiegend unbewussten (darunter verbotenen und anstößigen Wünschen. Diese Wünsche müssen umgearbeitet werden, damit sie trotz der «Zensur» im Bewusstsein zum Ausdruck kommen dürfen (als der «manifeste Traum»). Diese Umarbeitung ist ein Teil der sogenannten «Traumarbeit», die mit der Verwandlung der ursprünglichen Wünsche anfängt. Diese erste Verwandlung erfolgt durch die Prozesse der «Verdichtung» und «Verschiebung». In der «Verdichtung» wird der mannigfaltige «latente Traum» vereinfacht und abgekürzt. Laut Freud kommt die Verdichtung dadurch zustande dass:

  1. Gewisse latente Elemente überhaupt ausgelassen werden.
  2. Von manchen Komplexen des latenten Traumes nur ein Brocken in den manifesten übergeht.
  3. Latente Elemente, die etwas Gemeinsames haben, für den manifesten Traum zusammengelegt, zu einer Einheit verschmolzen werden. (1)

In der «Verschiebung» verwandelt die «Traumzensur» das Anstößige ins Annehmbare. Darüber schrieb Freud:

«Ihre beiden Äußerungen sind erstens, dass ein latentes Element nicht durch einen eigenen Bestandteil, sondern durch etwas Entfernteres, also durch eine Anspielung ersetzt wird, und zweitens, dass der psychische Akzent von einem wichtigen Element auf ein anderes, unwichtiges übergeht, so dass der Traum anders zentriert und fremdartig erscheint». (2)

Mit diesen zwei Prozessen ist die «primäre Bearbeitung» abgeschlossen; danach folgt die «sekundäre Bearbeitung» der, laut Freud, daran gelegen ist,

«aus den nächsten Ergebnissen der Traumarbeit etwas Ganzes, ungefähr Zusammenpassendes herzustellen. Dabei wird das Material nach einem oft ganz missverständlichen Sinn angeordnet und, wo es nötig scheint, Einschübe vorgenommen». (3)
Der verwandelte Stoff nimmt bildliche Form an, um zuletzt zu einer Traumhandlung zu werden - der «manifeste Traum».

Für uns sind dies wichtige Vorgänge, denn der Psychoanalyse nach, ist ein literarischer Text eine Art Tagestraum des Autors; die Mechanismen des Traumes funktionieren auch in der dichterischen Arbeit. Da ein Text sorgfältig im Wachleben hergestellt wird, ist er auch bewussten Vorgängen ausgesetzt, die im normalen Traum nicht gegeben sind. Dass der Autor nicht einfach vor sich hinschreibt, wie hypnotisiert, liegt auf der Hand. Die Meinungen über die Größe der Rolle des Unbewussten im Text gehen auseinander, und hängen auch von der Art der Literatur ab. Theodor Adorno schrieb dazu:

«Nur Dilettanten stellen alles in der Kunst aufs Unbewusste ab. Ihr reines Gefühl repetiert heruntergekommene Cliches. Im künstlerischen Produktionsvorgang sind unbewusste Regungen Impuls und Material unter vielem anderen». (4)
Aber der Psychoanalyse nach bleibt das psychische Ziel die Wunscherfüllung - ob Traum oder Tagestraum/Phantasie, oder dichterische Arbeit; bei allen spielen «Traumarbeit»-ähnliche Mechanismen eine wichtige Rolle. Auch wichtig in Bezug auf Wunscherfüllung des Autors ist der Prozess der «Sublimierung». Laut Freud:
«Er besteht darin, dass die Sexualbestrebung ihr auf Partiallust oder Fortpflanzungslust gerichtetes Ziel aufgibt und ein anderes annimmt, welches genetisch mit dem aufgegebenen zusammenhängt, aber selbst nicht mehr sexuell, sondern sozial genannt werden muss. Wir heißen den Prozess «Sublimierung», wobei wir uns der allgemeinen Schätzung fügen, welche soziale Ziele höher stellt als die im Grunde selbstsüchtigen sexuellen». (5)
Insofern literarische Tatigkeit eine «Sublimierung» darstellt, kann sie als eine sozial nützliche Ableitung für psychische «Energie» dienen; Energie die sonst nach einer Verbotenen Entladung drängt.

Der Autor muss seine Wunsch-erfüllenden Phantasien umarbeiten, damit sie später als Literatur Einklang beim Publikum finden. Nach Freud versteht er es:

«erstens, seine Tagträume so zu bearbeiten, dass sie das allzu Persönliche, welches Fremde abstößt, verlieren und für die anderen mitgenießbar werden. Er weiß sie auch soweit zu mildern, das sie ihre Herkunft aus den verpönten Quellen nicht leicht verraten. Er besitzt ferner das ratselhafte Vermögen, ein bestimmtes Material zu formen, bis es zum getreuen Ebenbilde seiner Phantasievorstellung geworden ist, und dann weiß er an diese Darstellung seiner unbewussten Phantasie so viel Lustgewinn zu knüpfen, dass durch sie die Verdrängungen wenigstens zeitweilig überwogen und aufgehoben werden». (6)

Die Beziehung Text/Publikum wird auch von der psychoanalytischen Literaturwissenschaft behandelt. Um nur eine Theorie kurz zu erläutern, befassen wir uns mit Günter Sachs' Begriff des «gemeinsamen Tagestraumes». Sachs bezeichnet die Wirkung literarischer Texte als die eines «gemeinsamen Tagestraumes», wobei bedrohliche unbewusste Traumelemente durch die Teilnahme anderer Personen (Leser) akzeptabel gemacht werden. Durch diese «Mitträumer», laut Peter von Matt:

«wird der radikal asoziale Charakter des Tagtraums, der bewirkt, dass sich der Erwachsene seiner schämt, aufgehoben». (7)

Die Gestaltung des Textes ermöglicht einen «Lustgewinn» seitens des Publikums. Nochmals Peter von Matt:

«Wir sollen angelockt werden, bis unser Unbewusstes reagiert auf die im Werk objektivierten unbewussten Elemente aus der Seele des Autors..». und: «Der Held muss eine neutrale Dimension bekommen, die vom einzelnen Leser spontan überschichtet werden kann, - als eine Art Projektionsfläche für sein eigenes größensüchtiges Ich». (8)

Wir können den Text eigentlich auf drei Ebenen psychoanalytisch betrachten: Erstens die Beziehung Autor/Text (oder die Genese des Textes), zweitens die Beziehung Text/Publikum (Wirkungen des Textes auf das Publikum) und drittens der Text an sich. In dieser dritten Überlegung versucht man die Figuren und Handlungen als unabhängig-Existierende zu verstehen.

In einer begrenzten Ausführung kann man der Vielfalt der psychoanalytischen Interpretationstheorien natürlich nicht gerecht werden. Um ein kurzes Beispiel psychoanalytischer Interpretation zu geben, gehen wir jetzt zu einer Betrachtung von Thomas Manns «Der Tod in Venedig» über. Thomas Mann fand die Psychoanalyse:

«eine kühne Entdeckung, einen tiefen Vorstoß der Erkenntnis, eine überraschende, ja sensationelle Erweiterung des Wissens vom Menschen». (9)

Man kann seiner Begeisterung wohl entnehmen, dass er mit einer Anwendung der psychoanalytischen Interpretation an seinen Werken einverstanden wäre.

Auffallend sind die Beziehungen zwischen Gustav Aschenbach und Thomas Mann; Beruf, früher Ruhm, erfolgreiche Laufbahn, geographische Herkunft, elterliche Herkünfte, sogar Charakterzüge und Gewohnheiten. Der Handlungsort der Novelle ist Venedig, eine Stadt die Mann selbst im Jahre 1911 besuchte, dem Jahr in dem das Werk enstand. Über Ahnlichkeiten seiner Reise mit der Aschenbachs schrieb Mann: «Alles war gegeben». (10) Noch wichtiger ist dass Mann und Aschenbach innere Konflikte teilten, die ihre künstlerische Arbeit verhinderten, worin man vielleicht Thomas Manns Hauptansatz zum Stück findet.

Heinz Kohut abstrahiert, dass Mann seine eigenen Konflikte im «Tod in Venedig» sublimiert, um weiter arbeiten zu können. (11) In seiner Analyse unterscheidet Kohut nicht zwischen den Konflikten Manns und denen Aschenbachs. Er geht von der Annahme aus, dass ein Vaterkonflikt, also der sogenannte «Ödipuskomplex», das zentrale Thema ist.

Wegen der frühkindlichen ambivalenten Haltung (Liebe/Hass) dem Vater gegenüber, wird die Vaterfigur hier in zwei Teile gespalten, den guten und den bösen Vater. Diese Figuren finden wir an mehreren Stellen im Text. Der böse Vater ist durch die Gestalten der drei bedrohlichen Fremden verkörpert. Diese Männer zeigen sich als aggressiv, stark und bedrohlich; sie beunruhigen Aschenbach. Sie stellen die furchterregenden Züge des frühkindlichen Vaterbilds dar.

Den guten Vater findet man in Aschenbach selbst. Indem er Tadzio liebt und schützt, erfüllt er seine eigenen Wünsche, als Sohn so behandelt zu werden. Auf der anderen Seite beneidet er Tadzio um diese Behandlung, und von daher kommen seine feindseligen Gedanken, Tadzio gegenüber. Nach Kohut wird Aschenbachs Vaterhass im großen letzten Traum offen gezeigt, wo der «fremde Gott» umgebracht («getötet und verschlungen» Kohut S.188) werde.

In Aschenbachs ästhetischen Überlegungen zu Tadzio, und in seiner Idealisierung Tadzios als vollkommene Form, sieht Kohut die Sublimierung sexueller Leidenschaft. Diese Sublimierung lässt langsam nach bis zum Zeitpunkt des großen Traums, wo sie ihre Wirkung völlig verliert, und Aschenbachs sexuelle Natur sich endlich enthüllt. Kohut erwähnt drei Quellen des Traums:

  1. Der Aufbau des Traums ist die Folge restlicher Sublimierung.
  2. Aschenbachs sexuelle Natur drängt sich endlich zum Ausdruck.
  3. Frühkindliche traumatische Beobachtung des Sexualverkehrs der Eltern wirkt sich hier aus.
Was Kohuts Vaterhass-These betrifft, hätte ich zwei Vorbehalte:
  1. Ob der «fremde Gott» insgesamt eine passende Figur für den «bösen Vater» ist. Denn der «böse Vater» ist notwendigerweise mit dem sexuellen Verzicht des Sohnes verwandt (um die Mutter allein für den Vater zu behalten), wogegen der «fremde Gott» Aschenbach gerade zur sexuellen Tatigkeit auffordert.

    Es kann allerdings so aufgefasst werden: Das Urbild des «bösen Vaters» stellt eine bedrohliche, unwiderstehliche und sexuelle Macht dar. Auch Aschenbachs bisher verdrängte sexuelle Natur ist ihm bedrohlich, unwiderstehlich und natürlich sexuell. Durch eine Art «Verdichtung»-Prozess könnten diese beiden Aspekte (den «bösen Vater» und Aschenbachs sexuelle Natur) in einer Figur vereinigt werden.

  2. Ob die vermutliche Vaterfigur (der «fremde Gott») überhaupt symbolisch umgebracht wird, wie Kohut behauptet. Es scheint mir, dass Aschenbach vielmehr vor dieser Figur kapituliert:
    «...und seine Seele begehrte, sich anzuschliessen dem Reigen des Gottes». und: «Aber mit ihnen, in ihnen war der Träumende nun und dem fremden Gotte gehörig». (12)

Peter von Matt schrieb:

«Wenn die Vater-Figur aber nicht umgebracht wird, bedingt dies, dass der Aufständische (der Sohn, die Söhne) kapituliert. Er kann es tun durch Versöhnung, Unterwerfung, pathetische Identifizierung, oder indem er sich selber an Stelle des Vaters umbringt. Man mag in diesem Zusammenhang auch an das psychoanalytische Axiom erinnern, wonach jeder Selbstmord der Ersatz eines richtigen Mordes sei». (13)

Indem Aschenbach der Seuche absichtlich nicht entflieht, ist sein Tod im Grunde genommen ein Selbstmord. Kapitulation hängt auch mit der Homoerotik Aschenbachs zusammen, denn psychoanalytisch gesehen kann Homosexualität eine Kapitulation vor dem «bösen Vater» darstellen (durch die Ablehnung von Frauen als Sexualobjekten wird die sexuelle Vorherrschaft des Vaters nicht herausgefordert). Sowohl Aschenbachs ursprüngliche Sublimierung des Sinnlichen, als auch seine spätere Homoerotik lässt Rückschlüsse auf Angst vor dem «bösen Vater» zu. In einer Beschreibung vom Werk Aschenbachs finden wir das Motiv der Kapitulation wieder:

«Uber den neuen, in mannigfach individuellen Erscheinungen wiederkehrenden Heldentyp, den dieser Schriftsteller bevorzugte, hatte schon frühzeitig ein kluger Zergliederer geschrieben: dass er die Konzeption ,einer intellektuellen und jünglinghaften Männlichkeit' sei, 'die in stolzer Scham die Zähne aufeinander beißt und ruhig dasteht, während ihr die Schwerter und Speere durch den Leib gehen.' Das war schön, geistreich und exakt, trotz seiner scheinbar allzu passivischen Prägung». (14)

Die Männlichkeit, die hier erwähnt wird, ist «intellektuell und jünglinghaft»; sie ist nicht sexuell. Und der vermeintliche Vorbehalt, «trotz seiner scheinbar allzu passivischen Prägung», schafft eher den Eindruck einer eigentlichen «allzu passivischen Prägung». Aschenbach selbst ist passiv; er ist machtlos vor den Widersprüchen seiner Emotionens und am Ende unternimmt er nichts, um sich zu retten. Solche Passivität, wie auch weitgehende Sublimierung des Sexualtriebs und Homosexualität, gehört in psychoanalytischer Sicht zum Problemkreis des Ödipuskomplexes.

Diese kurze psychoanalytische Betrachtung der Novelle hat unter anderem Manns Themen der Künstlerproblematik nicht behandelt. Aber indem sie neue Einsichten in die Hauptfigur ergibt, leistet sie literarisch Wichtiges. Überlegungen zur Persönlichkeit Gustav Aschenbachs sind wesentlich für ein Verständnis des Werks, und hier bringt die psychoanalytische Interpretation viele neue Aspekte ans Licht die sonst nicht berücksichtigt werden würden.


 

 

 

Literaturverzeichnis:

Sigmund Freud; Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M., 1977

Theodor Adorno: Ästhetische Theorie, Gesammelte Schriften 7. Frankfurt a. M., 1970

Heinz Kohut: Introspektion, Empathie und Psychoanalyse. Frankfurt, 1977

Peter von Matt: Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Verlag Rombach Freiburg, Freiburg, 1972

Thomas Mann: Reden und Aufsätze, Band 2. S. Fischer Verlag, 1965

Inge Diersen: Untersuchungen zu Thomas Mann. N.G. Elwert Verlag, Berlin W8, 1959

Joseph G. Brennan: Thomas Mann's World. Russel & Russel, Inc., New York, 1962

 

Fussnoten:
  1. Sigmund Freud: Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 1977, S. 137
  2. ebenda, S. 139
  3. ebenda, S. 145
  4. Theodor Adorno: Ästhetische Theorie, Gesammelte Schriften 7, Frankfurt a. M., 1970, S.21
  5. Freud, S. 272
  6. ebenda, S. 296
  7. Peter von Matt: Literaturwissenschaft und Psychoanalyse. Verlag Rombach Freiburg, Freiburg, 1972, S. 97
  8. ebenda, S. 98-99
  9. Thomas Mann: Reden und Aufsätze, Band 2. S. Fischer Verlag, 1965, S. 731
  10. Lebensabriss, Neue Rundschau, Juni 1930, S. 732
  11. Heinz Kohut: Introspektion, Empathie und Psychoanalyse. Frankfurt, 1977
  12. Thomas Mann: Die Erzählungen, Band 1. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M., 1966, S. 394
  13. von Matt, S. 66
  14. Mann, Die Erzählungen, S. 394